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Name:
Karlheinz Top 100 Rezensent
Ort:
Frankfurt
Rezensionen:
362 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 21

nicht hilfreich: 2

Rang:
73

Karlheinzs Rezensionen

50

12.12.2012

„Klein und fein”

Geliefert wurde ein kleines, handliches Spiel, das sich bestens auch für unterwegs eignet, da die Spielfläche direkt in einer Klappschachtel integriert ist. Also „einfach“ alle Spielsteine in die Spielfläche stecken, Anleitung und Vorgabenheft drauf, zuklappen und einstecken und mitnehmen. Ideal!!

Die Anleitung ist erfreulicherweise sehr kurz gehalten. Allerdings muss man schon das Vorgabenheft und die 3D-Spielsteine dazu nehmen um zu wissen was/wie‘s gemeint ist. Aber dann ist es vom Verständnis her total „easy“, also die Handhabung/Anwendung, die Lösung (es gibt nur eine) nicht unbedingt. Hat man das Prinzip verstanden sucht man sich im Vorgabenheft eine Aufgabe aus, legt sie und versucht sich an DER Lösung.

Das Vorgabenheft ist unterteilt in die Spielanleitung (hier allerdings nur in Englisch) und bietet 120 Aufgaben unterteilt in die Rubriken (auch farblich abgesetzt): Starter (grün), Junior, (gelb), Expert (rot) , Master (blau), Wizard (lila) und danach die Lösungen (ebenso farblich abgesetzt zur leichteren Orientierung/Auffindung).

Das Spiel bietet dem großen und kleinen Anwender reichhaltigen Knobelspaß. Ich würde sogar sagen, es hat Suchtpotential.

Besonders erfreulich finde ich, dass es ein manuelles Einzel-Spiel ist, ohne Batterien und nerviges Gepiepse. Zudem handlich und kompakt, also AUCH ein idealer Reisebegleiter. Spielspaß und was Anspruchsvolles fürs Köpfchen gepaart mit kleinem Anschaffungspreis. Was will man mehr von einem Spiel erwarten? Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

20

21.05.2012

„Vielleicht für Katzenliebhaber”

Aus manchem Thema kann man so viel machen, alle Möglichkeiten sind offen und dann werden die Möglichkeiten nicht ausgenutzt. Bei deiesm Buch empfinde ich es ganz extrem so. Da gibt es einige bessere Bücher gerade in diesem Bereich.

Nancy the cat, verkörpert ihre Rolle als Katze ganz vorzüglich, bleibt größtenteils in der Rolle und könnte so auch einen gelungenen Eindruck in ein Katzenleben, wenn auch nur fiktiv, geben. Aber leider wechseln sich fiktives Katzenleben immer wieder mit unrealistischen Handlungen ab. Gegen beides hätte ich nicht mal etwas gehabt, aber dieser Wechsel, macht einfach auf mich einen zerrissenen Eindruck und trübt die Lesefreude. Hier wäre eine klare und konstante Linie besser gewesen.

Das Buch kann nebenbei gelesen werden, es ist einfach und angenehm zu lesen, aber manchmal ein wenig zu leichte Kost. Es kommt nie über eine oberflächliche Betrachtung. Irgendwie kommt aber auch keine wirkliche Spannung auf, sondern man liest das Buch, weil man oft es passiert noch mal etwas faszinierendes, was leider ausbleibt.

Alles in allem, ganz nette Lektüre für zwischendurch, auch wenn es da viel Besseres gibt, aber wirklich empfehlen kann ich es nicht.

30

21.05.2012

„Gutes Buch, schlechtes Buch ' Die Buch Soap”

Also vorweg muss ich mal sagen, das Soaps nicht wirklich meine Welt sind. Klar habe ich immer mal reingeschaut, auch mal ein paar Folgen am Stück konsumiert, aber langfristig ist es nicht meine Welt. Dennoch hat mich das Buch neugierig gemacht, weil es eine gute Möglichkeit darstellt mich mit dem Genre auseinander zu setzen.

Als erstes fällt der Umschlag auf, mit den vier Kurzbeschreibungen der Hauptakteure. Da diese immer in Sichtweite sind, kann man sich auf den ersten Seite Schell über die jeweiligen Charaktere wieder informieren, bis man sie zugeordnet hat. Das Buch selbst beginnt auf den ersten Seite mit ausführlicheren Beschreibungen der Protagonisten und ein paar Nebendarsteller. Am Anfang war ich mit den vielen Namen dann auch überfordert, zumal manche nur ganz kurz oder erst später auftauchen, aber zum immer mal wieder rein schauen ist es trotzdem ganz in Ordnung.

Dennoch wirken die vier Hauptprotagonisten ein wenig Farblos und richtig große Sympathie kommt nicht auf. Trotzdem ist das Buch gut und einigermaßen spannend aufgebaut. Man kann es auf einmal durchlesen, aber das liegt vor allem daran das es nur 208 Seiten sind und nach knappen drei Stunden war alles vorbei. Unglücklich finde ich die Länge der Kapitel, die teilweise nur eine Seite lang sind.

Natürlich keine anspruchsvolle Literatur, sondern das was das Bauch auch verspricht, nette Unterhaltung ohne Tiefgang. Manchmal ein wenig überspitzt, manchmal ein wenig zu platt und einfach, aber immer irgendwie unterhaltsam.

Ob ich noch einen weiteren Teil lesen würde, kann ich nicht sagen, aber ich würde es mal nicht ausschließen, was ja auch schon mal was ist. Also ich bin nur wirklich über die Länge sehr enttäuscht.

50

21.05.2012

„Das etwas andere Kochbuch”

Endlich mal kein 'alltäglicher Schinken' dieses Kochbuch, sondern ein wirklich genussvolles Koch- (und Backbuch!) aus dem bayerischen Land. Also echt urig und kernig. Unterlegt mit echten Schmankerl, aus der 'Familiensaga', so dass man auch immer was zum Schmunzeln hat. Na, was will man auch anderes erwarten, schreibt die Autorin doch auch sonst Bücher und nicht nur Rezepte'

Auf über 180 Seiten finden sich so knapp über 90 Rezepte wieder, kulinarisch eine Reise durchs Bayernland (innerhalb des Weißwurstäquators), aber durchaus für alle 'jenseits der Grenze' geeignet. Von der Brombeermarmelade über'n Reiberdatschi, von der Dampfnudel, Kohlrabisuppe, Kartoffelknödel über den Hirschgulasch oder das saure Lüngerl ist wirklich alles enthalten. Ebenso wie als Nachtisch die Bayrisch' Creme, der Mamorkuchen oder für die Advents- und Weihnachtszeit die Vanillekipferl nicht fehlen, um den unterschiedlichen Geschmäckern 'das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen'. Reichlich Fotos der Gerichte sorgen natürlich für eine weitere Portion Appetit. Aber auch so, enthält das Buch wunderschöne und typisch bayerische Bilder, die wirklich zum Schmökern einladen.

Das Buch hat einen Schutzumschlag und selbstverständlich ein Inhaltsverzeichnis nach Rubriken und Alphabet, so dass alle Gerichte leicht aufzufinden sind.
Alles in allem ein gelungenes Werk, hier wurden echte Originalrezepte aus Uromas Zeiten vor dem Verfall gesichert und mit genau der richtigen Menge an Witz und Charme gepaart, so dass die Lust auf's Lesen und ausprobieren regelrecht 'angestachelt' wird. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

buch

Apocalypsis

Mario Giordano

EUR 8,99 *
auf Merkliste

40

21.05.2012

„Dan Brown läßt grüßen”

Apocalypsis ist als App, E-Book und Hörbuch in einzelnen Kapiteln erschienen, aber nun liegt es abgeschlossen auf den ersten Teil in Buchform vor.

Also das Buch hat mich doch sehr an Dan Brown erinnert. Die Art der Handlung und die rasante Handlung. Ich tat mir sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen und das finde ich unglaublich wichtig. Man will immer wissen wie es ausgeht und zu keinem Zeitpunkt kann man die Richtung erkennen, obwohl der rote Faden nicht verloren geht.

Die Protagonisten werden sehr anschaulich und unglaublich gut eingeführt, so dass man sofort mit Ihnen mitzittert. Aber auch hier wie bei Dan Brown haben die Protagonisten unglaubliche Kräfte, sind immer fit und bekommen auch fast alles auf Anhieb hin. Klar also, dass diese Übermenschen ein wenig zu viel sind, aber das gehört nun mal auch dazu.

Genauso ist es bei der Story, die unterhalten soll und es auch tut. Aber die Folge von vielen schnell aufeinander geschehen Ereignissen gibt kaum Luft zum Atmen und manchmal wird die Realität doch sehr vernachlässigt. Schlimm ist es nicht, denn es ist kurzweilige Literatur und als solches auch nicht immer ganz sinnvoll. Unglaubliche Spannung ist ein Muss und wird nur durch kleine erläuternde Rückblenden unterbrochen.

Da es sich um den ersten Teil handelt und mittlerweile ein zweite als App, E-Boch und Hörbuch erschienen ist, befinden sich einige lose Enden, die neugierig machen sollen auf den zweiten Teil. Das gelingt sehr gut, man hat zwar ein gutes und passendes Ende, aber dennoch die Spannung wie es weiter geht.

Insgesamt eine sehr gute Unterhalten, auch wenn der Realismus manchmal sehr ignoriert wurde, deswegen auch nur vier von fünf Sternen, aber dennoch sehr lesenswert.

buch

Der Löwe

Nelson DeMille

EUR 22,99 *
auf Merkliste

40

02.05.2012

„kurzweilige Unterhaltung”

Es handelt sich bei dem Buch um einen Teil der John Corey Reihe, die von Nelson deMille bereits 1997 begonnen hat. Weiterhin um eine Fortsetzung 'Das Spiel des Löwen'. Bewusst möchte ich zu den Vorgängerromanen keinen Vergleich anstellen und werde mich nur auf diesen Roman beziehen, allerdings würde bei einem Vergleich zu 'Das Spiel des Löwen' den Roman ein wenig schwächer bewerten.

Der Roman beginnt mit unglaublich viel Tempo und Spannung. Auch die Protagonisten werden sehr gut eingeführt, so wird man schnell mit John Corey vertraut und lernt seine eigene aber dennoch sehr sympathische Art kennen. Das dieses in der Ich-Erzählung passiert wird man automatisch in Richtung Corey geschickt.

Der terroristische Gegenspieler Asad Kalil ' Der Löwe wird auch beleuchtet, allerdings etwas einfacher und mit klarer negativer Blickrichtung. Dennoch werden Gründe für sein Handeln ihn Betracht gezogen.

Die ersten Seiten sind wirklich unglaublich intensiv und man kann das Buch keine Minute mehr weglegen. Die Mischung aus dem Vorgehen von Asad und der Reaktion des teilweise zynischen Corey sind einfach klasse und machen Spaß zu lesen.

Allerdings wird dieses Zusammenspiel dann unterbrochen indem mit einem langen Mittelteil fiel Wert auf die Ermittlungsarbeit und John Coreys Leben gelegt. Auch hier weiß der Schreibstil von Nelson DeMille sehr zu gefallen, aber nachdem rasanten Start wird es nun doch deutlich langatmiger, auch wenn durchaus noch die Spannung gehalten wird, wenn auch nicht mehr auf einem ganz so hohen Niveau. Ein Tempowechsel kann sicherlich einem Buch nicht schaden, aber hier wird dann zum Ende die Handlung wieder schneller und rasanter und fasst nach dem langen Mittelteil ein wenig zu kurz, fast schon abrupt.

Insgesamt konnte mich der Roman doch überzeugen, auch wenn ich einen kurzen Mittelteil und ein nicht so abgehacktes Ende mehr genossen hätte. Aber wer kurzweilige Unterhaltung im Krimibereich sucht, der ist hier bestens beraten.

40

02.05.2012

„CD mit Begleitbuch”

Die Idee die englische Sprache Kindern spielerisch und einfach näher zu bringen, fand ich schon immer gut, allerdings konnte ich noch kein Buch oder CD finden, dir dieses auch umsetzen konnte.

Das Buch ist mit schönen Zeichnungen verschönert. Allerdings bietet das Buch nur wenig Anreiz es ohne die CD anzuschauen. Viel eher ist es verwirrend und man kann ohne die CD erst einmal nichts damit anfangen.

Beschäftigt man sich dann, enttäuscht von dem Buch, mit der CD, dann sieht es schon anders aus. Auf einmal macht das Buch viel Sinn, aber die Beschreibung Buch mit CD ist nicht wirklich gelungen. Für mich ist es vielmehr eine CD mit dazugehörigem Buch, das die Texte, sowie die Vokabeln wiedergibt. Also das Buch nur als Erweiterung zum 'Musical'.

Schön auch die Geschichte die mit 7 Songs verschönert ist und auch für Eltern gut erträglich ist und mich beim ersten Hören wirklich fasziniert hat. Die Kinder waren schlichtweg begeistert, auch wenn die Laufzeit der CD mit 64 Minuten das Durchhaltevermögen, jedenfalls meiner Kinder, fordert.

Klasse auch das der 'Mischmasch' Deutsch ' Englisch einfach ist und beim ersten Mal schon für die Kinder verständlich ist. Mit jedem hören wird das englische einfacher zu verstehen und im Buch kann immer mehr zur englischen Sprache gefunden werden.

Fazit: Sehr gelungene CD die 5 Sterne verdient, aber das Buch schafft es leider nicht so zu überzeugen, nur drei Sterne. Ergibt insgesamt dann 4 Sterne.

50

02.05.2012

„Endlich mal ein Konzept das greift”

Da Englisch immer wichtiger in unserem Leben wird, bin ich schon immer auf der Suche nach guten und sinnvollen Lehrbücher für meine Kinder. Leider war das bis jetzt nicht wirklich von Erfolg beschieden.

Aber was Langenscheidt hier gemacht hat, dass hat, bis auf Kleinigkeiten, Hand und Fuß. Es wird auf drei Medien aufgebaut die sich ergänzen. Ein Buch, eine Audio-CD und eine CD-ROM.

Vermittelt wird der Grundschulwortschatz, was ich nicht nachprüfen kann, aber vom Gefühl her bestätigen würde. Weiterhin werden ein paar grundlegende Sätze und Formulierungen zu den Wörtern eingeführt. Also kein auswendig lernen, sondern ein sinnvolles Verknüpfen mit der Sprache, den Sätzen usw.

Das Buch:
Aufgeteilt in zwanzig Kapitel beginnen alle mit einem Wimmelbild und den dazugehörigen Vokabeln. Danach beginnen dann die dem Themengebiet jeweiligen zugehörigen Vokabeln. Schön hier auch das jeweils ein Beispielsatz mit Übersetzung vorhanden ist, welches das Lernen dann doch wesentlich vereinfacht. Nicht immer aber manchmal befinden sich auch schöne Zeichnungen dazu, die den Lerneffekt nochmal verstärken. Alle Kapitel sind gleich aufgebaut und sehr übersichtlich.
Anschließend noch einmal alles im Wörterverzeichnis und dann mit 'Lautschrift'.

Die Audio-CD:
Eine gelungene Ergänzung zum Buch, mit Lieder, Geschichten und reimen. Grundsprache hierbei natürlich Deutsch, aber auch das Englische kommt nicht zu kurz. Durch zuhören soll hier das gelernte vertieft werden, was meinen Kindern auch viel Spaß bereitet hat.

Die CD-ROM:
Spielerisch wird hier das erlernte nochmals vertieft. Zwei lustige und putzige Schreibtischmännchen müssen ein Puzzle zusammenfügen und das machen sie mit Vokabelspielen. Dabei sind immer wieder Audio Dateien in denen die richtige Aussprache der Wörter anzuhören, sowie ganz Sätze die einem die Sprachmelodie näher bringen. Spätestens hier werden die Kinder zum Lernen motiviert und haben daran viel Spaß.

Das Buch alleine würde nicht so viele Sterne erhalten, aber durch die Audio CD und die CD Rom wird das Paket aufgewertet und macht für Kinder den Einstieg ins Englische einfach und leicht. Wo das eine Medium nicht so greift, wird durch das andere Unterstützt und durch die verschiedenen Medien ist es für meine Kinder ideal. Sie haben ihren Spaß damit und lernen die Sprache schnell und einfach, also mich hat das Gesamtpaket überzeugt.

30

02.05.2012

„Don Camillo und Peppone im hier und jetzt”

Die Idee Don Camillo und Peppone in die Neuzeit zu importieren und dabei noch die aktuellen Probleme aufgreifen, finde ich nicht schlecht, auch wenn Birand Bingül sich manchmal sehr nah am Original, wie zum Beispiel die Gespräche zwischen Hodscha und Allah, gehalten hat. Ein paar eigene Ideen um die Charaktere zu vertiefen hätten da nicht geschadet. Außer diversen Wiederholungen der charakterlichen Besonderheiten, werden diese auch immer wieder erklärt. Ob das auf den Sender bei dem der Autor tätig ist zurück zu führen ist?

Allerdings weckt der Vermerk 'Der humorvollste Zweikampf seit Don Camillo und Peppone!' Erwartungen die das Buch nicht erfüllen kann, jedenfalls bei mir. Das höchste der Gefühle war manchmal ein kleines Lächeln, aber so wirklich Spaß oder sogar ein Lachen kam nicht auf. Der Vergleich mit den italienischen 'Filmhelden' ist nur in den Charakteren zu sehen, aber nicht im Humoristischen.

Auch der satirische Einschlag der sich bei so einer Story angeboten hat, wird zu keinem Zeitpunkt wirklich ausgereizt. Vieles ist einfach zu oberflächlich und einfach gestrickt, von so was wie ein wenig Tiefgang ist gar nicht zu sprechen. Alles bewegt sich an der Oberfläche und wirkt dadurch oberflächlich und einfach. Alleine schon auf den Aspekt, Politiker und Wahlkampf hätte man richtig eingehen können und Stoff für mehrere Bücher gehabt.

Die Handlung im groben ist nach den ersten paar Seiten bereits schon zu erkennen, Überraschungen bleiben aus, sondern die Story entwickelt sich gradlinig in eine Richtung. Hier fehlt es mir einfach an Ideenreichtum.

Positiv ist die Auseinandersetzung mit dem Islam und deren Kultur. Wenn mehr Stellen wie die geschichtliche Betrachtung oder die Erläuterung des Tragen des Kopftuches vorhanden wäre, dann wären die Schwächen bei Story und der Charaktere besser zu verkraften.

Insgesamt ist das Buch gut zu lesen und man kann es nebenbei betrachten ohne groß bei der Sache zu sein. Leider fällt es mir schwer das Bucheiner Kategorie zuzuordnen, wenn dann ist es leichte Satire.

30

02.05.2012

„Spannend liest es sich nie”

Klappentext: Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten...

Ein solcher Klappentext vermittelt Spannung auf einen klasse Thriller. Leider schafft es der Roman nur am Anfang dieses zu halten und kommt nicht über das Mittelmaß hinaus zu kommen.

Dis Protagonisten sind ordentlich eingeführt und man entwickelt auch schnell Sympathie für die beiden Detektivs, aber man zittert zu keinem Zeitpunkt wirklich mit ihnen mit. Die Probleme werden immer wieder in den Vordergrund gerückt und wiederholt, was dem geneigten Leser dann negativ auffällt, zumal es ohne wirklich Belang am Ende ist. Alles wirkt zu statisch, zu Vorhersehbar und manchmal, vor allem im Mittelteil zu langatmig.

Die Story zieht sich zwar wie ein roter Faden durch das komplette Buch, aber bleibt auch von Wendungen, Überraschungen oder sonstigem ausgenommen. Der Erzählstil ist nicht schlecht, aber manche Wiederholung wäre nicht notwendig gewesen. Auch die Zwiegespräche der Opfer finde ich in dem Zusammenhang zu viel und unnötig. Für ein viertes Buch eines Autors wirkt manches hilflos und fast schon unkreativ.

Das vorhersehbare Ende konnte mich dann auch nicht wirklich überzeugen, wie der Roman über weite Strecken. Da habe ich schon deutlich bessere Romane gelesen und bin nach dem Klappentext und dem Anfang doch enttäuscht. Alles plätschert im Mittelteil dahin um dann gegen Ende wieder Fahrt aufzunehmen und dann zu schnell zu enden.

Viele kleinere Dinge die dem Buch nicht wirklich gut tun, es gibt auf diesem Sektor viele bessere Bücher, aber sicherlich auch viel schlechtere. Somit würde ich es auch folgerichtig in der Mitte mit drei Sternen einordnen.