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208 Rezensionen
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nicht hilfreich: 10

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151

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20

20.04.2012

„Babylon adé...”

In naher Zukunft: Söldner Toorop erhält den Auftrag, eine junge Frau (Aurora) und ihre Bgeliterin Rebecca von Osteuropa in die USA zu schmuggeln. Neben viel Geld winkt ihm auch eine neue Identität, wenn Aurora sicher die USA erreicht. Schnell stellt sich heraus, dass Aurora kein normaler Mensch ist: sie hat seltsame Fähigkeiten und immer wieder Vorahnungen. Nach einigen Hindernissen erreichen die drei ihr Ziel, doch dort warten gleich mehrere (teils tödliche) Überraschungen...

Vin Diesel spielt Toorop, der mit seiner trockenen Art und seiner Entwicklung unwillkürlich an Riddick erinnert, ein Bild, das man im Laufe des Films auch nicht los wird. Michelle Yeoh glänzt als Schwester Rebecca, auch wenn sie neben Vin Diesel und Mélanie Thierry als Aurora fast ein wenig unscheinbar wirkt. Mélanie Thierry spielt so genial, dass man bis zum Schluss nicht weiß, ob Aurora nun vollkommen verrückt oder vollkommen normal ist. Allerdings können auch die schauspielerischen Leistungen nicht die Längen der Handlung überdecken, so zum Beispiel wenn die Reise einfach nur von A nach B geht - jedes Mal begleitet von ein bisschen Verfolgungsjagd und ein bisschen Blabla.

Die Welt, die in Babylon A.D. dargestellt wird, ist bedrückend und realistisch; so realistisch, dass man erst relativ spät und nur an den Details bemerkt, dass man sich in der Zukunft befindet. Die Action ist ansehnlich, die wenigen Effekte durchaus solide - hier gilt eher Qualität als Quantität. Sehr gut gemacht!

Nur leider scheitert der Film am Ende - einem sehr offenen Ende, das einen faden Beigeschmack hinterlässt. Man hat das Gefühl, es müsste noch mindestens eine halbe Stunde Erklärung kommen, aber stattdessen kommt ein Schnitt und das war's.

Fazit: Starke Schauspieler, aber einige Längen und das Ende viel zu abrupt und verwirrend.

dvd

Green Lantern

Martin Campbell

EUR 9,99 *
auf Merkliste

30

16.04.2012

„Green Lantern”

Green Lantern ist eine weitere Superhelden-Comic-Verfilmung aus dem Marvel-Universum.

Irgendwo im All liegt der Planet Oa, Heimat der Green Lanterns - einer intergalaktischen Wächtergruppe, die das Universum und seine Einwohner vor allerlei Gefahren beschützen. Gerade als die Green Lanterns von einem totgeglaubten Bösewicht aufs Neue bedroht werden, landet einer von ihnen schwer verletzt auf der Erde. Unmittelbar vor seinem Tod ernennt er einen Menschen, Hal Jordan, zu seinem Nachfolger. Hal ist ein Testpilot, ein Draufgänger, der (scheinbar) keine Angst kennt. Als die übrigen Green Lanterns von seiner Ernennung erfahren, sind sie wenig begeistert; doch Hal kann sich bald beweisen, denn ausgerechnet die Erde ist das nächste Ziel des Bösewichtes…

Green Lantern ist kein schlechter Film - es gibt viel Action, ein paar interessante Aliens, die Story ist auch ohne Vorkenntnisse verständlich. Leider ist die Handlung somit auch sehr einfach und vorhersehbar, dass die Erde auch nur eine Sekunde in Gefahr ist kauft man dem Film nicht ab, und die genannten Aliens (die anderen Green Lanterns) kommen ziemlich kurz - immerhin tritt Hal alleine gegen den Bösewicht an, sprich, die Green Lanterns kämpfen gar nicht Seite an Seite. Schade.
Dass er vom Tod seines Vaters gezeichnet ist, kauft man Hal auch nicht unbedingt ab; der Versuch, dem Charakter ein wenig Tiefe zu geben, scheitert. Wenigstens ist seine Freundin nicht das dumme Blondchen von Nebenan, sondern selber Pilotin, die Hal notfalls auch die Meinung sagt. Ansonsten bleiben die Charaktere ziemlich flach und öde.
Als Extras gibt es auf der DVD noch ein paar Szenen aus der animierten Serie und Screenshots der Comics, das war's.

Fazit: nettes Popcornkino, aber nichts besonderes.

30

16.04.2012

„Wolverine”

X-Men Origins: Wolverine ist ein Prequel zur bekannten X-Men-Trilogie. Der Film beschäftigt sich mit Logan "Wolverine" und zeigt, was ihm vor Beginn des ersten Films zugestoßen ist und wie/warum er sein Gedächtnis verloren hat.

Die Mutanten Victor und Logan sind Brüder; beide können Verletzungen sofort heilen, und beide kämpfen Seite an Seite in diversen Kriegen. Schließlich schließen sie sich einer Söldnergruppe aus Mutanten um General Stryker an, doch Logan wendet den Söldnern bald den Rücken zu und lebt zurückgezogen in Kanada. Doch als seine ehemaligen Freunde von einem Unbekannten getötet werden, muss er wieder ran - nicht wissend, wer dieser Unbekannte ist und was Stryker wirklich will.

"X-Men Origins: Wolverine" ist ein durchaus spannender und interessanter Film, der, obwohl das grobe Ende ja bekannt ist (ein Problem vieler Prequels), doch zu begeistern vermag. Es gibt viele neue Mutanten mit neuen Fähigkeiten (mir jedenfalls waren die meisten unbekannt), aber bei diesem Film fehlt das Superhelden-Feeling der X-Men Trilogie. Die Kämpfe und die Handlung wirken viel bodenständiger, weniger fantasyhaft; die Mutanten und ihre Fähigkeiten werden nicht groß in Show gesetzt und mit vielen Effekten gezeigt, sondern erscheinen eher als Menschen wie du und ich, die eben besondere Fähigkeiten haben. Das wirkt zwar auf der einen Seite erfrischend, aber so fehlt einfach das, was die X-Men eigentlich ausmacht: die richtigen Superhelden. So wirkt der Film unterm Strich ein wenig ernüchternd.

Fazit: netter Film, gut gemacht, aber irgendwie nicht das, was man erwartet

50

16.04.2012

„Star Trek”

"Star Trek" ist der elfte Kinofilm der Star-Trek-Reihe (aufbauend auf der TV-Serie Raumschiff Enterprise, die neben den Filmen auch vier weitere Serien hervorgebracht hat).

Der Romulaner Nero erscheint wie aus dem Nichts mit seinem riesigen Raumschiff und beginnt, Welten zu zerstören. Als der Notruf des Planeten Vulkan die Erde erreicht, brechen die Schiffe der Sternenflotte sofort auf, allen voran die USS Enterprise unter dem Kommando von Kapitän Pike. Eigentlich nicht mit an Bord sein dürfte James Kirk, ein in Ungnade gefallener Kadett…

Es handelt sich bei "Star Trek" um ein Prequel, d.h. der Film spielt lange vor den übrigen Filmen und zeigt, wie Kirk und Spock sich kennenlernten und wie sie zum ersten Mal die Erde retten. Das macht mehr Spaß als erwartet, nicht zuletzt durch eine spannende Handlung, ein Wiedersehen mit altbekannten-neuen Gesichtern und gut platzierten Humor. Zudem wird nicht mit der" Moralkeule" ausgeholt, was mich bei den Serien oft ziemlich störte. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und sehen den Vorbildern sogar relativ ähnlich; mit Leonard Nimoy ist auch einer der Original-Schauspieler mit von der Partie.
Im Verlauf des Films stellt sich heraus, dass "Star Trek" in einem Paralleluniversum spielt, was den Neustart des Franchise ermöglicht. Sehr gute und vor allem praktische Idee, denn so kann man Abweichungen und Unstimmigkeiten (was bei fünf Serien und elf Filmen vorkommen dürfte) der veränderten Zeitlinie zuschreiben.

Fazit: nicht schlecht, bitte mehr davon! Dann könnte ich mich glatt wieder für Star Trek begeistern.

buch

Timeless

Gail Carriger

EUR 7,20 *
auf Merkliste

40

10.04.2012

„Timeless”

Timeless ist der fünfte und letzte Band der Parasol Protectorate-Reihe um Alexia Tarabotti.

Diesmal führt die Reise nach Ägypten, denn die Vampire des Alexandria Hive wollen Alexias Töchterchen Prudence kennenlernen - und sie haben Informationen über Alexias Vater. Schwupp, packt Alexia ihren Werwolf-Ehemann, besagtes Töchterchen und die Schauspieltruppe ihrer Freundin Ivy ein und schippert nach Ägypten. Hier wartet die eine oder andere Überraschung auf sie, doch auch in der Heimat kommt die Action nicht zu kurz…

Ich kann mir nicht helfen, aber Timeless schien mir weniger spannend und mitreißend zu sein als die anderen vier Bände; ich würde ihn glatt als schlechtesten bezeichnen. Noch immer trifft man auf den intelligenten Wortwitz, noch immer kann Alexia den Leser mit ihrer steifen, direkten Art zum Lachen bringen. Aber irgendwie ist alles schon einmal dagewesen und so wirkt Timeless, gerade in der ersten Hälfte, fast langweilig.
Die zweite Hälfte des Buches ist dann regelrecht überhastet: Lösungen werden nur angebedeutet, wer etwas verraten könnte, verschwindet von der Bildfläche. In der Wüste kommt Spannung auf, die aber meines Erachtens viel zu schnell wieder aufgelöst wird. Dann muss sich ein Pärchen, das sich gerade gefunden hat, wieder trennen; der vielleicht nächste Alpha der Werwölfe wird, sozusagen als Lehrling, vorgestellt; es gibt eine Lösung, wie Alexia und Conall gemeinsam alt werden können; es gibt eine neue Vampirkönigin; und und und...

Fazit: solider Abschluss der Serie, der aber leider überhastet wirkt und versucht, zu viele Geschehnisse unter einen Hut zu bringen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

30

10.04.2012

„Mockingjay, Hunger Games #3”

Mockingjay ist der dritte Band der Hunger-Games-Trilogie und bringt die Geschichte um Katniss und Peeta zu einem Ende.

Mockingjay beginnt kurz nach dem zweiten Band, Catching Fire: Katniss und Finnick konnten von den Rebellen aus der Arena gerettet werden, doch Peeta ist ein Gefangener des Capitols. Während Katniss noch versucht, sich in Distrikt 13 einzuleben und ihre Rolle als "Gesicht der Rebellen" zu akzeptieren, beginnt das Kapitol einen Angriff auf den dreizehnten Distrikt.

War der erste Band noch mit Abstand der beste der Reihe, dicht gefolgt vom zweiten, so enttäuscht der dritte Band eigentlich nur. Die Distrikte haben den Aufstand so gut wie gewonnen, als der Leser wieder in die Geschichte einsteigt, ist fast alles erledigt. Da Katniss nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen soll, erfährt man auch nur wenig, was geschieht; und was sie (eher zufällig) doch an Kämpfen mitbekommt, trifft sie so hart, dass sie danach tagelang nicht ansprechbar ist und in einer Traumwelt zu leben scheint - nur leider nimmt sie den Leser jedes Mal mit, und bei ihrem zweiten und dritten Zusammenbruch wird es einfach nur noch langweilig. Als Peeta wieder zu ihr stößt, weist sie ihn ganz untypisch von sich, will mit ihm nichts zu tun haben. Er ist ihr egal, überhaupt scheint Katniss alles auf einmal egal zu sein.
Auch das Ende fand ich recht unlogisch, fast überstürzt: da tötet Katniss in einer Kurzschlussreaktion einen der Hauptcharaktere, wird gefangen gesetzt - und nach einiger Zeit wieder freigelassen? Einfach so?
Das alltägliche Leben im 13. Distrikt ist anschaulich beschrieben und wie sehr Fernsehen und Propaganda Einfluss auf die Menschen haben, ist nahezu beängstigend dargestellt; aber das ist schon aus den anderen beiden Bänden bekannt und braucht hier nicht wieder ausufernd beschrieben zu werden. Das Super-Happy-End gibt es nicht, aber ich hätte mir ein paar Hinweise gewünscht, wie die Welt nach dem Untergang des Capitols denn jetzt aussieht.

Fazit: nicht mehr so gut wie die ersten Bände, nimmt die Handlung in Mockingjay einen eher konfusen und teils schon unlogischen Verlauf. Wäre Mockingjay der erste und nicht der dritte Band der Trilogie, ich würde die nachfolgenden nicht mehr lesen.

CD

Batavi

Heidevolk

EUR 16,99 *
auf Merkliste

30

05.04.2012

„Batavi”

Batavi ist das vierte Album der niederländische Pagan-/Folk-Metal-Band Heidevolk. Das Album ist ein Konzeptalbum und erzählt von den Batavern, einem germanischen Stamm, der zur Zeit des Römischen Reiches existierte. Das Markenzeichen von Heidevolk, der zweistimmige Klargesang in niederländsicher Sprache, wird auch auf Batavi beibehalten und hebt die Band von den übrigen Bands des Genres deutlich ab. Leider ist der Mitsingfaktor sehr niedrig, da ich kein Wort Niederländisch kann (allein die im Booklet abgedruckten Texte lassen erahnen, um was in den einzelnen Liedern geht). Aber das ist von den anderen Alben schon bekannt und darum kein Kritikpunkt. Vielmehr stört mich auf Batavi, dass es kaum Lieder mit Ohrwurmfaktor gibt und nur wenige Melodien wirklich hängen bleiben. Fast alle Lieder bewegen sich zudem im Midtempo-Bereich und klingen daher noch ähnlicher als man es von den übrigen Alben gewohnt ist.
Fazit: solide Arbeit, nicht schlecht gemacht, aber definitiv nicht Heidevolks bestes Album.

40

03.04.2012

„Hunger Games #2”

Catching Fire ist der zweite Band der Hunger Games-Trilogie.
Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem Katniss und Peeta die 74. Hunger Games gewonnen und damit dem Capitol eins ausgewischt haben. Als sie auf ihre Siegertour quer durch Panem gehen, werden sie in den anderen Distrikten nicht unbedingt freundlich empfangen - gleichzeitig beginnen mehrere Distrikte Aufstände gegen die Regierung. Dann werden die 75. Hunger Games verkündet, und diesmal haben sich die Spielemacher etwas ganz Besonderes einfallen lassen: die diesjährigen Tribute sind die noch lebenden Sieger der vergangenen Spiele. Katniss und Peeta müssen wieder in die Arena...

Wie auch sein Vorgänger beeindruckt Catching Fire mit einer erschreckenden und grausamen Geschichte, eindrucksvoll und in einfachen Worten geschildert (auch wer nicht allzu fit in Englisch ist, dürfte die Bücher ohne große Probleme verstehen können). Umso grausamer wird es, da die Hauptpersonen Kinder sind, die gegeneinander um ihr Leben kämpfen müssen - dennoch verkommt Catching Fire auch nicht ansatzweise zu einem bloßen Gemetzel. Die Beschreibungen sind eher ruhig und wenig bildhaft, das eigentliche Grauen entsteht in der Vorstellung des Lesers. So kann man sich gut in Katniss hineinversetzen, die zwar niemanden töten will, aber es tun muss, um selbst zu überleben.

Der Anfang des Buches plätschert etwas langweilig daher, da zwar viel passiert, aber wenig Spannung aufkommt: Katniss ist hin- und hergerissen zwischen ihrem alten Leben (die Jagd mit Gale, das alte Haus) und ihrem "neuen" Leben nach den Spielen, die Fahrt durch die Distrikte, Streit mit Gale, Streit mit Peeta, der Besuch von Präsident Snow... Erst nach etwa einem Drittel des Buches gewinnt die Geschichte wieder an Fahrt.

Fazit: spannend, erschreckend,mitreißend, aber zu Beginn etwas langweilig.

Die Hunger Games-Trilogie: Hunger Games, Catching Fire, Mockingjay. Teil 1 wurde kürzlich verfilmt.

CD

The Wanderer

Diabulus in Musica

EUR 13,99 *
auf Merkliste

40

03.04.2012

„The Wanderer”

"The Wanderer" ist nach "Secrets" das zweite Album der spanischen Band Diabulus in Musica. Sie spielen Symphonic bis Gothic Metal und zeichnen sich durch ihr Können und ihre Vielseitigkeit aus - kein Song klingt gleich, das ganze Spektrum wird abgedeckt: von ruhigen Balladen, in denen die wunderschöne Stimme der Sängerin voll zur Geltung kommt, bis hin zu schnelleren Songs mit vereinzelten Growls. Der Vergleich mit Nightwish hinkt, Diabulus in Musica erinnern, wenn schon ein Vergleich sein muss, eher an Epica (minus den ganzen Bombast), Edenbridge oder Delain (plus etwas Härte). Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!

50

03.04.2012

„Memories of a time to come”

Blind Guardian feiern ihr 25jähriges Bestehen mit einem Best-Of-Album - dem ersten ihrer Karriere, sieh an! Doch anstatt einfach einen Querschnitt der bekannteren Songs auf eine CD zu klatschen, sind die vier Barden nochmal ins Studio gegangen und haben besagten Querschnitt komplett ge-remix-t und in zwei Fällen sogar neu eingespielt!
Das macht dann zweimal acht Songs auf den ersten beiden CDs, die ganz anders, aber nicht schlechter klingen als die ursprünglichen Songs; plus die Lucifer's Heritage-Songs ("Vorgängerband" von Blind Guardian) auf der dritten CD.
Natürlich fehlt das eine oder andere Lieblingslied, aber man kann es natürlich nicht jedem recht machen - doch "Memories of a time to come" bietet eine grundsolide Auswahl der besten/bekanntesten/beliebtesten... Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte. Das nenn ich ein gelungenes Best-Of!